nä wat schön

und die sonne lachte, und der vegetarische breakfast burrito lachte, und die beiden saßen auf einer bank auf einem dreckigen, verwahrlosten stück antiwiese zwischen zwei hauptverkehrsstraßen und erfreuten sich des grandiosen berliner lebens.

und die uheins tuckerte auf ihrer brücke entlang, und der mülleimer grinste sie an. und ein mensch ging vorbei und lächelte und sagte etwas und sie fragten bittewas und er antwortete, ja, guten tag! und sie waren vollkommen baff und erwiderten den gruß stammelnd.

und sogar die universitätsbibliothek war in ein schimmerndes frühlingsnachmittagslicht getaucht, und eine junge dame saß in einem sonnenfleck und saugte vitamin d nein e. wofür war vitamin d noch gut? irgendwas, denn vitamine sind generell eine gute sache. aber vitamin e ganz besonders. wie man eventuell erkennen kann wenn man sehr geschulte augen hat schaut die junge dame etwas misstrauisch, was bestimmt nicht andeutet dass laila sie fotografiert hat, sogar mehrmals, ganz ohne zu fragen.

laila ist eben manchmal etwas dreist. es tut mir nicht leid, sänks väry matsch.

die welt kann so schön sein, und dann verzeiht man dem lieben türken an der ecke auch gerne einmal ausnahmsweise die tatsache dass die samstägliche pomelo heute absolut zum kotzen schmeckt. sie ist aber auch dreißig cent billiger als sonst. dafür gibt’s aber steak. stichwort “support your local türke”. yeah.

in folgende schublade gesteckt: versuch gescheitert.